Neu bei esono - wie ist es?

Dieser Beitrag dreht sich rund um esono und berichtet unter anderem über: den Bewerbungsprozess, die hier zu bewältigenden Aufgaben, die Unternehmenskultur und mehr.

 

Hello there,

dieser Beitrag ist sowohl für interessierte Ausbildungssuchende als auch für Bewerber, die sich für die Vorgänge hinter den Vorhängen von esono interessieren.

Geschrieben ist er von mir, Finn Brackrock 18 Jahre alt, esonos erster Azubi

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Und berichtet außerdem von den Erfahrungen unseres neuesten Mitarbeiters, welcher frisch von der Uni kommt, Nico Klein

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Hier finden Sie die Links zu den Themen / das Inhaltsverzeichnis:

1. Wie und Warum sind wir hier gelandet / wer sind wir überhaupt?

2. Wie verläuft der Bewerbungsprozess?

3. Was sind unsere Aufgaben als Entwickler / was ist der erste Eindruck?

4. Welche Ausrüstung steht zur Verfügung?

5. Wie sind die Mitarbeiter hier?

6. Umgang mit der Corona Pandemie

7. Würden wir esono als Arbeitgeber weiterempfehlen und wenn ja, für wen?

 

Wie und Warum sind wir hier gelandet / wer sind wir überhaupt?

Nico:

Bevor ich bei esono angefangen habe, studierte ich Medieninformatik an der Hochschule Furtwangen. Das Thema Programmieren hatte mich zwar schon eine Weile interessiert, in welche der unzählig möglichen Richtungen ich allerdings gehen wollte, war mir bis zum dritten Semester nicht wirklich klar. Durch die Arbeit an schulinternen Web-Projekten, der Arbeit als Nachhilfelehrer und schließlich das Schreiben meiner Bachelor Thesis über das Erschaffen einer Webanwendung hat mich der Webbereich letzten Endes überzeugt. Eine Bewerbung bei esono war dann der logische nächste Schritt für mich. Die Vertiefung von bereits Gelerntem und vor allem das Lernen von Neuem (und zwar richtig richtig viel) schienen bei esono am besten möglich.

Finn:

Es war einmal vor langer langer Zeit, in einer weit… huch falscher Film. Ursprünglich komme ich von einer freien demokratischen Schule namens Kapriole. Kurz gesagt ist das eine Schule, auf der Lehrer und Schüler gleichberechtigt sind und jeder die Möglichkeit hat, zu lernen was er / sie möchte, ohne zu irgendwas gezwungen zu werden. Ich war also schon immer einen Umgang auf Augenhöhe gewöhnt, den ich auch auf der Arbeit nicht missen möchte. Auf dieser Schule entwickelte ich ein Interesse für Informatik, und da ich meinen Realschulabschluss mit 1,0 bestand, konnte ich danach auf ein technisches Gymnasium mit Schwerpunkt auf IT wechseln. Da mir das Regelschulsystem aber aus diversen Gründen (Ineffizienz, ungenügende Individualität, Schülerdiskriminierung, etc.) sehr missfällt, verließ ich das Gymnasium vorzeitig in der zwölften Klasse (wohlgemerkt als Klassenbester). Da mir schon klar war, dass ich mein Hobby - das Programmieren - zum Beruf machen will, machte ich mich auf die Suche nach einer Ausbildungsstelle. Diese sollte meinen Wunsch nach einem guten Umgang, Möglichkeiten, sich in eigenem Tempo zu verbessern und nützlicher Praxiserfahrung gerecht werden. Der Rest ist Geschichte.

 

Wie verläuft der Bewerbungsprozess?

Normaler Bewerber-Ablauf:

Als ich über ein Jobportal auf esono stieß und von den Angaben angetan war, schrieb ich eine Bewerbungs-Email. Die Antwort kam überraschend schnell. Nach circa ein bis zwei Tagen stand schon ein Bewerbungsgespräch fest, welches via E-Mail ausgemacht wurde. Dieses lief wie folgt ab: Mir wurden diverse Fragen über meine Tätigkeit während des Studiums gestellt und nach noch etwas freundlichem Smalltalk wurde ich dann direkt zu den sogenannten Tech Interviews (siehe unten) eingeladen. Von diesen musste ich dann zwei absolvieren, die letztendliche Zusage folgte dann binnen ca. zwei Tagen. -Alles in allem also ein sehr angenehmer, schneller und kompetenter Prozess.

Azubi-Ablauf:

Der Bewerbungsprozess als Azubi ist wesentlich einfacher zu durchlaufen, da das Tech-Interview wegfällt. Nach dem Lesen der vielversprechenden Stellenanzeige, die auch ich über ein Jobportal fand, rief ich vorab einmal an, um abzuwägen, ob sich eine Bewerbung lohnt. Am Ende des freundlichen Gesprächs, in dem ich von meinen Kenntnissen und Anliegen berichtete, wurde ich dann eingeladen, meine Unterlagen zu senden. Danach ging alles sehr schnell. Binnen weniger als einer Woche stand der Termin für ein Bewerbungsgespräch fest und nur 1-2 Tage danach lag quasi der Vertrag schon auf dem Tisch. - Auch hier ein sehr schneller und angenehmer Prozess.

Das Tech-Interview

Zuerst: Der menschliche Teil:

Dieser Teil dient einem Kennenlernen der Persönlichkeit, der Ambitionen und der Interessen eines Bewerbers. Wird man sich hier wohlfühlen? Welche Gebiete findet man interessant? Was hat man früher gemacht? Wie will man sich verwirklichen?

Passt der menschliche Teil, geht es zu dem eigentlichen Tech-Interview.

Der technische Teil:

Hier soll ermittelt werden, ob die technischen Fähigkeiten / die mentalen Vorgehensweisen passen.

Folgendes gibt es zu beachten:

- Das Interview soll nicht auf Stressfähigkeit prüfen und findet deshalb entspannt, online auf Augenhöhe statt, sodass man sich nicht zu beobachtet fühlt.

- Durchgeführt wird das Interview von 2 verschiedenen Senior-Entwicklern, die in ihrem jeweiligen Interview-Teil unterschiedliche Schwerpunkte untersuchen.

- Man teilt seinen Screen mit dem Interviewer und bekommt dann Aufgaben gestellt, die es in einer selbst auszusuchenden Programmiersprache und IDE zu bearbeiten gilt.

- Es geht nicht um perfektes Wissen, da man 1. nicht alles wissen kann und 2. der Beruf Informatiker aus ständiger Wissenserweiterung besteht. Fragen stellen und das Internet nutzen ist also nicht nur erlaubt, sondern sogar gewünscht, da es einen Einblick in die Lernfähigkeit und Lernweise des Bewerbers gibt.

- Des weiteren geht es nicht primär um die Lösung eines Problems, da dies manchmal gar nicht zu schaffen ist. Viel eher geht es um den Lösungsweg.

 

Was sind meine Aufgaben als Entwickler / was ist der erste Eindruck?

Zusammenfassung von Azubi und normalem Bewerber:
Erster Eindruck: "Ach du meine Güte, auf was habe ich mich da nur eingelassen". Zunächst wird man aufgrund der komplexen Infrastruktur und den komplexen Vorgehensweisen von einer Input-Flut überwältigt (dieses Überforderungsgefühl legt sich aber bereits nach kurzer Zeit aufgrund der guten Hilfestellung und Zusammenarbeit des Teams. Versprochen ;) ). Erstmal geht es an das Einrichten der Entwicklungsmaschine. Wer Linux gewöhnt ist, wird es leichter haben, denn gearbeitet wird mit der Linux-Distribution Ubuntu (bei Bedarf kann auch Dualboot mit Windows und Linux eingerichtet werden). Aber auch ohne große Linux-Kenntnisse, wie es bei uns beiden der Fall war, wird man ohne Probleme eingearbeitet und erlernt das OS in kurzer Zeit. Zum Einrichten gehören unter anderem folgende Aufgaben: das Installieren und Einrichten von Linux , Kubernetes bzw MicroK8s, den nötigen IDE's (hauptsächlich PHPStorm), Hilf-Scripts, Plugins, und natürlich den eigentlichen Projekten (mit Git gemanaged) und mehr. Wer sich vorher schon mit Server-Clustern, Container-Orchestrierung, git und Linux beschäftigt, hat definitiv einen Startvorteil. Aber auch Unerfahrene wie wir werden durch gute Erklärungen und Teamarbeit immer mehr an alles herangeführt und gelangen schließlich an neues, wertvolles Wissen. Ist alles erstmal eingerichtet, geht es in den Alltag und die eigentlichen Aufgaben. Zu diesen gehört alles, was sich das Entwicklerherz wünscht. Verteilt und organisiert werden die Aufgaben via Redmine (Ticketsystem). Die Arbeitszeit wird dann mit dem von der Firma programmierten Time-Tracker-Tool auf diese Tickets gebucht.

Zu den Aufgaben können gehören:

Das Programmieren und Implementieren neuer Features in Kundenprojekten oder im Chameleon-Core (hauseigenes, komplexes E-Business & Commerce Framework auf Symfony-Basis), Planen und Einrichten ganz neuer Projekte, Debugging, Kundenberatung und mehr.

Welche Ausrüstung steht zur Verfügung?

Zur Verfügung stehen uns: Elektrisch höhenverstellbare Tische, ergonomische Stühle, große, helle Büroräume, drei (bei Bedarf mehr oder weniger) Monitore und Laptops. Bei Bedarf kann auch bei der Geschäftsführung selbst ausgesuchte Ausrüstung beantragt werden. Diese wird dann je nach Sinnhaftigkeit meistens sehr schnell angeschafft und schon hat man seine Traumausrüstung.

Fotos:

Azubi Laptop:

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Azubi Homeoffice:

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Nico Laptop:

nicoLaptop

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Wie sind die Mitarbeiter hier?

Es herrscht bei esono eine sehr angenehme, entspannte und doch sehr produktive Unternehmenskultur. Jeden Morgen um 9:15 wird per Videokonferenz zusammengeschaltet und der Tag / die Woche wird technisch geplant. Meist wird noch etwas rumgeblödelt und gemeinsam gelacht. Gegessen und geplaudert wird zusammen in der großen Küche oder im mit Alexa, QHD Fernseher und Teufel-Soundanlage ausgestatteten Meetingraum. Beim Essen gibt es aufgrund der zentralen Lage in der schönen Stadtmitte von Freiburg und den vielen naheliegenden Restaurants immer eine riesige Auswahl. Alle sind stets hilfsbereit und geben Unterstützung sollte man mal nicht weiterkommen. Und aufgrund der enormen Erfahrung und Kompetenz einiger Mitarbeiter*innen gibt es immer jemanden, der das Problem lösen kann und es verständlich erklärt. Auch wenn man mal Fehler produziert, kommt es nicht zu unangenehmen Situationen, sondern es wird immer zu einem produktiven „lessons learned“ geformt und mit besserer Erwartung in die Zukunft geschaut.

 

Umgang mit der Corona Pandemie

Da jede*r Mitarbeiter*in über einen Laptop verfügt, den er / sie ohnehin mit nach Hause nehmen darf, war die Umstellung auf Homeoffice für niemanden ein ernsthaftes Problem. Hilfe und Zusammenarbeit sind weiterhin ohne Probleme möglich aufgrund von Google Meet und Chrome Remote Desktop. Braucht man Hilfe, schreibt man einfach in unseren Tech Support Chat, postet einen Zugriffscode, connected sich via Meet und Remote -> schon kann ein Kollege deinen PC bedienen, mit dir reden und Unterstützung geben. Ein sicherer Arbeitsplatz war zu jeder Zeit garantiert, da esono bisher dank des wachsenden Digitalisierungsbedarfs positiv aus der Krise hervortrat.

 

Würden wir esono als Arbeitgeber weiterempfehlen?

Definitiv!

Wer viel Neues lernen, seinen Horizont erweitern, sich mit komplexem Code und komplexen Systemen beschäftigen will, ist bei esono perfekt aufgehoben.

Ein persönliches Interesse an der Informatik, eine hohe Lern- und Wissbegierigkeit sind Voraussetzung, um bei esono starten zu können. 

Also für alle, die sich Hals über Kopf in die Tech-Welt stürzen und viel lernen wollen, ist esono die richtige Entscheidung!

 

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