BITMi-Kodex unterzeichnet: Unsere Motivation und Einordnung
Wir haben den Kodex für Nachhaltigkeit und Digitalisierung des BITMi e.V. unterzeichnet, da wir wissen wollten, wo wir stehen. Im Zuge unseres Beitritts zur BITMi-Mitgliedschaft im letzten Jahr sind wir eher zufällig darauf gestoßen. Beim näheren Hinsehen wurde aber schnell klar, dass der Ansatz gut zu uns passt.
Uns ging es dabei nicht um eine Positionierung nach außen, sondern um eine realistische Einschätzung. Wir wollten Feedback von außen bekommen und den Austausch im BITMi-Netzwerk nutzen, um ein besseres Gefühl dafür zu entwickeln, wo wir bereits gut aufgestellt sind und wo noch Luft nach oben ist.
Bitmi und der Kodex für Nachhaltigkeit und Digitalisierung
Der BITMi, der Bundesverband IT-Mittelstand, vertritt mittelständische IT-Unternehmen. Mit dem Kodex für Nachhaltigkeit und Digitalisierung hat er einen Rahmen geschaffen, der über reine Absichtserklärungen hinausgeht. Unternehmen benennen konkret, welche Maßnahmen sie bereits umsetzen oder planen, auf Unternehmensebene, auf Produktebene und auch mit Blick auf ihre Kunden. Diese Angaben werden von einer Fachgruppe bewertet und eingeordnet.
Ergebnis der Fachgruppenbewertung: Stärken und Potenziale
Der Kodex versteht Nachhaltigkeit nicht eindimensional, sondern in mehreren Facetten. Es geht um den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, um langfristig tragfähige Lösungen, um Effizienz in Systemen und um die Frage, welche Auswirkungen digitale Produkte tatsächlich haben. Genau diese Perspektive fanden wir hilfreich.
Auf Unternehmensebene ging es im Kodex unter anderem um Themen wie interne Strukturen, den bewussten Umgang mit Ressourcen, transparente Prozesse oder auch darum, ob Nachhaltigkeit bereits in Entscheidungen mitgedacht wird. In diesen Punkten konnten wir überzeugen.
Auf Produkt- und Kundenebene sehen wir vor allem die Chance, bestehende Ansätze rund um Effizienz, Komplexität und bewusste Feature-Entscheidungen weiter zu schärfen und noch konsequenter umzusetzen.
Ausblick bis 2027: Weiterentwicklung in Projekten und Produkten
Grundsätzlich bestätigt uns das Ergebnis in dem, was wir bereits tun. Gleichzeitig schärft es unseren Blick für neue Projekte und Entscheidungen.
Wir werden unsere bestehenden Ansätze weiterführen und gleichzeitig bewusster hinschauen, vor allem in frühen Projektphasen, in Konzepten und bei Architekturentscheidungen. Genau dort entstehen die Weichenstellungen, die später Wirkung zeigen.
Der Kodex läuft bis Ende 2027. Bis dahin wollen wir unsere Ansätze auf Produktebene weiterentwickeln und sichtbar machen, Schritt für Schritt, praxisnah und mit einem klaren Fokus auf das, was im Arbeitsalltag wirklich dunktioniert und sicht bewährt.