Glossar

Daten-Souveränität

Ein Mann hält eine Präsentation und steht gestikulierend vor einem Whiteboard in einem Büro.

Was ist Daten-Souveränität?

Daten-Souveränität beschreibt die Fähigkeit eines Unternehmens, selbst zu bestimmen, wo seine Daten gespeichert werden, wer darauf zugreifen darf und unter welchen Bedingungen sie verarbeitet werden.

Sie setzt voraus, dass Datenflüsse, technische Abhängigkeiten und Verantwortlichkeiten nachvollziehbar bleiben. Dadurch können Unternehmen ihre Informationen kontrolliert nutzen, gesetzliche Anforderungen besser einhalten und auch bei einem Wechsel von Anbietern handlungsfähig bleiben.

Typische Beispiele sind die Speicherung sensibler Daten in europäischen Rechenzentren, klar geregelte Zugriffsrechte oder Cloud-Lösungen, bei denen sich Daten vollständig exportieren und in andere Systeme übertragen lassen.